SAP Design Studio 1.6 SP2 und Ausblick auf SAP Lumira 2.0

Das SAP Design Studio erhält mit dem für die Kalenderwoche 22 angekündigten Service Pack 2 (SP2) neue Funktionen – gleichzeitig kündigt die SAP eine Zusammenführung von SAP Design Studio und SAP Lumira an.

Das SAP Design Studio entwickelt sich auch 2016 kontinuierlich weiter. Den SAP Fiori Design Guidelines folgend, konzentrieren sich die Neuerungen auf den mit SAP Design Studio 1.6 neu eingeführten SAPUI5 m Mode.

Das SP2 enthält eine verbesserte InfoChart-Komponente, die unter anderem das Anzeigen der Skalierungsfaktoren ermöglicht und Wasserfalldiagramme als neuen Diagrammtyp hinzufügt. Die 'Crosstab-', als auch die 'Spreadsheet'-Komponente, erhalten die Funktion, aus einzelnen Dimensionen eine künstliche Hierarchie aufzubauen. Darüber hinaus kann die Währungsumrechnungsfunktion aus dem SAP BW genutzt werden.

In der Definition des 'Intial Views', einer DataSource, können ab dem SP2 auch einfache Kennzahlen hinzugefügt werden (Summe, Differenz, Multiplikation, Division, %-Anteil).

Der SAPUI5 m Mode wurde darüber hinaus um einige Komponenten erweitert. Neben einer Link-Komponente wurde die 'Filter Bar'-Komponente als neue Filtermöglichkeit hinzugefügt. Die neue 'Switch-' und die 'Segemented Button'-Komponente vereinfachen die Gestaltung der Berichts-Navigation. Die 'Text Area'-Komponente ermöglicht dem Enduser die Eingabe längerer Texte und die bereits aus dem alten SAP UI5 Mode bekannte Popup-Komponente ist jetzt ebenfalls im SAPUI5 m Mode verfügbar.

Gleichzeitig hat die SAP den weiteren Entwicklungsweg des SAP Design Studios aufgezeigt. Für das aktuelle SAP Design Studio 1.6 wird es voraussichtlich in der Kalenderwoche 33 ein weiteres Service Pack 3 (SP3) geben. Ein weiteres Major-Release ist in naher Zukunft jedoch nicht geplant. Vielmehr ist die Zusammenführung des SAP Design Studios mit SAP Lumira, dem SAP Lumira 2.0, mit zwei Clientanwendungen – 'Studio-' sowie 'Desktop-Client' – geplant.

Sowohl SAP Design Studio-, als auch SAP Lumira-Applikationen können in das neue Applikationsformat konvertiert werden. Ebenso sollen die SAP Design Studio SDK-, als auch die SAP Lumira CVOM-Erweiterungen weiterhin kompatibel sein.

Deutliche Vereinfachungen ergeben sich auf Serverseite, da es nur noch ein einheitliches Serverplugin geben soll. Ebenso hat die SAP angekündigt das SAP Design Studio Bookmark-Konzept noch einmal zu überarbeiten.

Der reguläre Support für SAP Design Studio wird voraussichtlich noch bis Ende 2017 weitergeführt. Vorhandene Lizenzen können nach jetzigem Stand weiterverwendet werden.

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