SAP Analytics Cloud

Bereits im ersten Newsletter dieses Jahres haben wir über das Thema „SAP Analytics Cloud“ informiert, seinerzeit noch unter dem Namen „SAP BusinessObjects Cloud“. Ein knappes Jahr später, im Bereich der klassischen Unternehmenssoftware eigentlich keine lange Zeit, lohnt sich ein erneuter Blick auf die Analytics-Lösung der SAP, die sich mit dem mittlerweile 24. Release in 2017 rasant weiterentwickelt hat.

Das Konzept des SaaS-Angebots sieht vor, dem Benutzer auf einer zentralen Plattform sowohl Funktionalitäten aus dem klassischen Business Intelligence-Bereich wie Datenexploration, SelfService-BI oder Dashboarding anzubieten, als auch Planungsfunktionalitäten und prädiktive Algorithmen bereitzustellen. Da das Application Management beim Service-Provider, also direkt bei der SAP liegt, ist es möglich, Updates und neue Funktionen nahezu im Zwei-Wochen-Takt auszurollen; entsprechend schnell entwickelt sich das Produkt weiter. Einige der neuen Features aus den letzten Monaten sind z.B. die IBCS konformen Visualisierungskomponenten, integrierte Kollaborationsfunktionen wie Kommentierung und Freigaben, die Möglichkeit Simulationen von Kennzahlen direkt in Werttreiberbäumen darzustellen, aber auch die Anbindung an diverse Quellsysteme, insbesondere, aber nicht nur aus dem Hause SAP. Diese umfasst mittlerweile nicht mehr nur Konnektoren zum Datenimport, sondern unterstützt ebenfalls einige Live-Konnektoren, die eine direkte Online-Anbindung der lokalen Daten ermöglichen, und zwar ohne Replikation der Daten in die Cloud, wodurch das häufig sehr kontrovers diskutierte Thema der Datensicherheit bei Cloud Lösungen adressiert wird. Möglich ist dies über eine Reverse-Proxy-Technologie, die in der Kommunikation zwischen Enduser und der SAP Analytics Cloud zwischengeschaltet wird und die Abfrage der anzuzeigenden Daten intern auf die lokalen Systeme umleitet.

Gesamtübersicht

Quelle: SAP

Die Zugriffsmöglichkeiten auf lokale Datenspeicher sowie die Integration mit On-Premise BI-Werkzeugen, wie dem „Analysis for Office“, machen die Cloud-Lösung auch für hybride Ansätze interessant, wenn ergänzend zu bestehenden On-Premise-Lösungen moderne SelfService oder Dashboard Funktionalitäten gefragt sind.

Weitere Details zu den neuen Funktionen finden sich auch im Blog der SAP.

 

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